So arbeiten wir

Aus dem Bauchgefühl beim Unfallauto wird eine belastbare Zahl.

Jeder spürt es: Ein repariertes Unfallauto ist weniger wert, auch wenn man nichts sieht. Wir machen dieses Gefühl messbar. Am Markt. Transparent. Nachvollziehbar.

Das Gefühl, das jeder kennt

Du stehst beim Händler. Zwei gleiche Autos.

Der Händler sagt ehrlich: „Das linke hatte einen Unfall, fachgerecht repariert, man sieht nichts." Und trotzdem: Du greifst zum unfallfreien. Oder du willst einen Nachlass. Dieses Verhalten ist kein Zufall, es ist der Markt. Millionenfach. Und der Markt entscheidet, was ein Auto nach einem Unfall noch wert ist, nicht eine Formel aus den 60er-Jahren.

Genau dieses Verhalten fragen wir systematisch ab: bei Autofahrern, Händlern und Sachverständigen. Daraus wird eine Zahl, die man begründen kann. Wir nennen sie Unfallwertverlust. Fachleute sagen dazu merkantiler Minderwert: der Wert, den ein Auto allein deshalb verliert, weil es einmal einen Unfall hatte.

Warum starre Formeln scheitern

Über 20 Rechenmethoden, am Ende 20 verschiedene Ergebnisse.

Für den Wertverlust gibt es viele verschiedene Rechenmethoden, und jede kommt zu einem anderen Ergebnis. Keine davon kennt den echten Markt in deiner Region. Mal ist das Modell begehrt, mal ein Ladenhüter; mal ist die Nachfrage stark, mal schwach. Eine Formel kann das nicht wissen. Der Markt schon.

Modell zählt

Ein VW Golf verliert nach einem Unfall weniger als ein seltener Exot. Verkäuflichkeit macht den Unterschied.

Region zählt

Angebot und Nachfrage sind nicht überall gleich. Wir bewerten dort, wo das Auto verkauft wird.

Zeitpunkt zählt

Märkte ändern sich. Unsere Befragung läuft fortlaufend, damit die Daten aktuell bleiben.

Unser Kern

Wir zeigen nicht eine Zahl. Wir zeigen die Wahrheit: eine Spanne.

Menschen antworten unterschiedlich: Der eine erwartet 6 % Nachlass, der andere 18 %. Eine einzelne Zahl würde diese Realität verstecken. Wir machen sie sichtbar, als Korridor. Das ist ehrlicher und vor Gericht belastbarer als jede Scheingenauigkeit.

Der Unfallwertverlust-Korridor

Beispiel: Mittelklasse, Region Bayern, mittlerer Schaden. So lesen Gericht und Gutachter die Marktlage auf einen Blick.
0 %5 %10 %15 %20 %25 % Median 9,5 % Roh-Korridor 5–20 %
Roh-Korridor – alle Befragten (5–20 %) Kern-Korridor – mittlere 50 % (8–13 %) Median – die Empfehlung (9,5 %)
Jeder Korridor trägt seine Datengüte: Wie viele wurden befragt? Wie aktuell? Wie exakt passend (Klasse und Region)? Diese Güte steht offen dabei, nichts wird beschönigt.
In drei Schritten

So entsteht der Korridor.

1

Marktbefragung

Autofahrer, Händler und Sachverständige sagen uns, wie stark ein Unfall den Wert mindert, je nach Schadenstufe, Fahrzeugklasse und Region. Anonym, verifiziert, fortlaufend.

2

Korridor und Güte

Aus den Antworten errechnen wir Roh-Korridor, Kern-Korridor und Median. Sind zu wenige Daten für eine Region da, ziehen wir transparent Nachbarregionen hinzu. Die Datengüte zeigt das offen an.

3

Gutachter setzt den Wert

Der Sachverständige bewertet den Einzelfall, setzt im Korridor den begründeten Endwert und dokumentiert ihn: brutto und netto, BGH-konform, mit Quellenangabe.

Transparenz

Welche Daten wir erheben, und warum.

Drei Perspektiven ergeben ein ehrliches Bild des Marktes. Wir erheben anonym und ausschließlich, was zur marktgerechten Bewertung nötig ist.

Autofahrer und Käufer
  • Erwarteter Nachlass je Schadenstufe
  • Kaufverhalten bei Unfallautos
  • Wert eines Haltereintrags
  • Region (Bundesland/PLZ)
Händler
  • Reale Preisabschläge im Verkauf
  • Längere Standzeiten
  • Markttransparenz beim Unfall
  • Regionale Marktlage
Sachverständige
  • Bemessung je Schadenstufe
  • Genutzte Methoden heute
  • Einfluss der Marktnachfrage
  • Fachliche Einordnung

Warum diese Tiefe? Weil nur die Kombination aus Käuferverhalten, Händlerrealität und Sachverstand den echten Markt abbildet: nach Fahrzeugklasse und Region, fortlaufend aktualisiert.

Für Anwälte und Gerichte

Genau so verlangt es der Bundesgerichtshof.

Der merkantile Minderwert ist marktbezogen zu schätzen, nicht starr zu errechnen. Unsere Methode liefert dafür eine nachvollziehbare, belastbare Grundlage.

Marktbezogene Schätzung. Grundlage sind echte Markterwartungen, keine theoretische Formel, wie es die BGH-Rechtsprechung fordert.
Keine Scheingenauigkeit. Wir zeigen die Streuung als Korridor, ehrlich und nach § 287 ZPO schätzbar.
Volle Nachvollziehbarkeit. Jede Zahl ist auf Stichprobe, Region, Zeitpunkt und Datengüte zurückführbar.
Netto nach BGH 16.07.2024. Unser Zertifikat weist brutto und netto (−19 %) aus.
Der Sachverständige entscheidet. Die Befragung ist Schätzgrundlage, den Endwert setzt und begründet der Gutachter.
Regional und aktuell. Bewertung nach Fahrzeugklasse und Region, mit fortlaufend frischen Marktdaten.

Hilf mit, den fairen Wert zu bestimmen.

Jede Antwort macht den Korridor genauer, für alle. Anonym, kostenlos, in zwei Minuten.